Zucht

Wir züchten unter dem vom FCI international geschützten Namen „Follow the Golden Paw“ im Deutschen Retriever Club e. V. (DRC), dieser gehört dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH), der Fédération Cynologique Internationale (FCI) sowie dem Jagdgebrauchshundeverband (JGHV) an.

 

Zuchtziel

Wir wollen dem Rassestandard des Golden Retriever sehr nahe kommen und daher ist unser Zuchtziel, gesunde, wesenssichere und arbeitsfreudige Golden Retriever zu züchten, die ein ausgeprägtes menschenfreundliches und leichtführiges Wesen haben.

 

Welpenaufzucht

Unsere Welpen werden mit engem Familienanschluss in Haus und Garten aufgezogen. Die ersten Wochen verbringen die Welpen in ihrer Wurfkiste im eigenen Welpenzimmer mit direkter Anbindung zum Garten und im Mittelpunkt des täglichen Familiengeschehens. Ab ca. der 4. Woche dürfen die Kleinen auch unseren Garten als Welpenspielplatz erobern. Wir legen sehr viel Wert darauf, die Welpen mit allen möglichen Umweltreizen vertraut zu machen, um sie auf ihr späteres Leben gut vorzubereiten. So wird den Welpen nicht nur eine geschützte Umgebung, sondern auch jede Menge Abwechslung geboten. Besonders wichtig ist uns auch die Menschenbezogenheit der Tiere. Daher sind Interessenten jederzeit (ab der 4. Woche) willkommen, uns zu besuchen und die Welpen anzuschauen. Potentielle Käufer der Welpen können so früh einen sozialen Kontakt zum Tier aufbauen.

 

Anforderung an Käufer

Für unsere Welpen wünschen wir uns verantwortungsvolle und aktive Käufer mit der Bereitschaft einen Golden Retriever liebevoll und konsequent zu erziehen. Dazu gehört natürlich auch die notwendige Zeit, den Hund zu beschäftigen und mit ihm zu arbeiten und zwar ein Hundeleben lang. Denn nicht nur Junghunde sondern auch die „Alten“ brauchen besonders viel Aufmerksamkeit und Verständnis. Die Vermittlung unserer Welpen in die richtigen Hände ist uns daher ganz besonders wichtig.
Wir stehen unseren Welpenkäufern jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite. Diese Bereitschaft, zu helfen, endet nicht mit dem Kauf des Welpen, sondern gilt auch darüber hinaus. Wir hören gerne von unseren kleinen Hunden und begrüßen regelmäßige Welpentreffen.

 

Was vor der Entscheidung zu klären ist
(Quelle Verband für das Deutsche Hundewesen VDH)


Der Wunsch, einen Hund zu besitzen, mag groß sein – trotzdem ist es sinnvoll, vor dem Kauf eine Reihe von Punkten zu klären. Nur wenn Sie die folgenden Fragen durchweg positiv beantworten können, sind wirklich die Voraussetzungen gegeben, um sich einen Hund zuzulegen. Denn es geht nicht nur darum, dass der Mensch einen treuen Begleiter an seiner Seite haben möchte. Auch der Hund hat wichtige Bedürfnisse.

Habe ich genügend Zeit für den Hund?
Erziehung, Spaziergänge, Pflege des Hundes – all das kostet Zeit. Vor allem bei Welpen müssen Halter viel Zeit in die Erziehung investieren. Denn es ist natürlich schön, wenn das Tier wirklich aufs Wort hört, von selber wird dieses Ziel jedoch kaum erreicht werden. Notwendig sind vielmehr Selbstdisziplin und auch Durchhaltevermögen.

Auch das grundsätzliche Bewegungsbedürfnis eines Hundes muss in den eigenen Tagesablauf integriert werden. Abends nur mal schnell mit dem Hund um den Block, das ist zu wenig: Mindestens zweimal täglich braucht das Tier Auslauf, insgesamt mindestens zwei Stunden müssen dafür eingeplant werden – und zwar Tag für Tag, am Wochenende oder dem Feiertag, im Sommer wie im Winter.

Hat der Hund genug Gesellschaft?

Vor allem wenn der Hund noch sehr jung ist, braucht er neben seinen Ruhezeiten auch den intensiven und unmittelbaren Kontakt zum Menschen - und zwar wann immer er es möchte. Diese Phase reicht bis zu einem Alter von etwa fünf Monaten. Doch auch bei einem erwachsenen Hund ist zu gewährleisten, dass er nicht den ganzen Tag allein verbringen muss, bevor Herrchen und Frauchen dann irgendwann von der Arbeit heimkehren: Ein Einzelhund sollte nie länger als fünf Stunden allein gelassen werden.

Ist die gesamte Familie mit der Anschaffung des Hundes einverstanden?
Soll der Hund in einem Haushalt mit mehreren Personen leben, dann müssen auch alle Mitbewohner mit der Anschaffung einverstanden sein. Dabei ist vorab auch zu klären, dass jeder bereit ist, sich um das Tier zu kümmern und Verantwortung zu übernehmen. Das gilt für die Bereitstellung des Futters ebenso wie für Erziehung und Pflege des Tieres sowie für Spaziergänge mit dem Hund. Kinder sollten mindestens drei Jahre alt sein, bevor ein Hund in die Familie kommt – erst in diesem Alter entwickelt der Nachwuchs die Fähigkeit, den Hund wirklich als Lebewesen zu begreifen.

Erlaubt der Vermieter einen Hund?

Bei einer Mietwohnung muss vorher geklärt werden, ob die Hundehaltung erlaubt ist. Geregelt wird dies zwischen Mieter und Vermieter. Im Optimalfall wird das Thema bereits vor der Anmietung geklärt. Bei einem bestehenden Mietverhältnis ist auf die genaue Formulierung der Vertragsinhalts zu achten: So gilt der Ausschluss jeglicher Tierhaltung zwar als unwirksam – nicht aber das Verbot einer Hundehaltung. Ist im Mietvertrag dagegen die Haustierhaltung grundsätzlich erlaubt, dann gilt das auch für Hunde, da sie zu den „üblichen“ Haustieren zählen.

Werden Haustiere im Mietvertrag gar nicht erwähnt, ist dies nicht automatisch eine Erlaubnis, ein Tier halten zu dürfen – vielmehr gibt es hier teils unterschiedliche Rechtsauffassungen. Auf der sicheren Seite ist, wer das Thema mit dem Vermieter abklärt.

Wohnungseigentümer haben nicht automatisch das Recht einen Hund zu halten. Die Hundehaltung kann untersagt sein, wenn es eine entsprechende Vereinbarung der Eigentümer-Gemeinschaft gibt.

Lassen sich meine Urlaubsplanungen mit der Haltung eines Hundes vereinbaren?

Der Urlaub ist natürlich auch für Hundehalter die schönste Zeit des Jahres – wie schön die Reise für den Hund ist, darüber entscheidet die Vorbereitung. Steht das Ziel fest, dann muss vor dem Reiseantritt geklärt werden, was am Urlaubsort auf den Hund zukommen könnte. Falsch ist es, den Hund mit auf Reisen zu nehmen und ihn dann den ganzen Tag im Hotelzimmer warten zu lassen, während Herrchen und Frauchen sich am Strand vergnügen. Ein familienfreundliches Ferienhaus ist deutlich besser für den gemeinsamen Urlaub geeignet.

Zu klären sind vorab die Regelungen, die in dem gewählten Urlaubsland für die Mitnahme des Tieres gelten. Auch in den EU-Mitgliedstaaten ist in diesem Zusammenhang einiges zu beachten: Von der Tätowierung oder einem Microchip als Kennzeichnung über den Tollwutschutz bis zur Mitnahme des EU-Heimtierausweises.

Wichtig ist auch die Frage, mit welchem Verkehrsmittel die Reise angetreten wird. Am bequemsten reist der Hund im Auto – zumindest wenn eine Klimaanlage die Temperaturen erträglich macht und zudem regelmäßig für Frischluft gesorgt wird. Lange Zugreisen wiederum können problematisch werden, da der Hund viele Stunden ohne genügend Bewegung verharren muss und sich zudem nicht problemlos lösen kann. Flugreisen sind für Hunde alles andere als angenehm – hier reisen sie in der Regel nämlich in einer Transportkiste im Frachtraum mit.

Alternativ kann der Hund natürlich auch während der Urlaubszeit in der Heimat bleiben: Manchmal ist es für alle Seiten angenehmer, den Hund in die Obhut von Freunden oder Verwandten zu geben. Auch eine Hundepension kann eine Alternative sein – wenn das Tier von klein auf an solche Aufenthalte gewöhnt ist.

Bin ich mir über die Kosten im Klaren, die ein Hund verursacht?

Ein Hund kostet Geld, darüber müssen künftige Halter sich im Klaren sein. Zuerst einmal sind da die regelmäßigen Kosten für Futter und Pflege. Der Tierarzt will ebenfalls bezahlt werden – sei es für die wiederkehrenden Impfungen zum Schutz vor Infektionskrankheiten oder die regelmäßigen Wurmkuren. Weitere Kostenfaktoren sind Hundesteuer sowie bei einigen Rassen auch die gesetzlichen Vorgaben für eine Haftpflichtversicherung.

Welche Hundeverordnung gilt in meinem Bundesland?

Eine Anfrage beim Ordnungsamt ist ratsam. Denn in Deutschland gibt es keine bundesweit einheitlichen Vorschriften. Vielmehr gelten in den Ländern unterschiedliche Hundeverordnungen. Dabei geht es um grundsätzliche Haltungseinschränkungen ebenso wie um den Leinen- oder Maulkorbzwang. Hinzu kommt, dass Vorschriften einem regelmäßigen Wandel unterliegen.

Soll es ein Rassehund oder ein Mischling sein?

Der Kauf eines Rassehundes hat objektiv einige wichtige Vorteile. Durch die Zuchtüberwachung sind die Elterntiere und deren Vorfahren bekannt. Dies führt dazu, dass die zu erwartenden Charaktereigenschaften eines Welpen vorhersehbar sind – das gilt auch für Fellfarbe, Größe und Aussehen.

Ganz anders ist die Basis bei einem Mischling: Nur selten gibt es hier exakte Informationen über die Elterntiere und deren Vorfahren. Über die Charaktereigenschaften des erwachsenen Tieres lässt sich daher meist kaum etwas sagen, auch über das spätere Aussehen und die Größe können in der Regel nur Vermutungen angestellt werden.

AUGEN AUF BEIM WELPENKAUF
(Quelle Deutscher Retriever-Club e.V.)

Sie sollten beim Kauf eines Retrievers unbedingt darauf achten, dass der Hund Papiere hat, die von einem dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) angehörenden Zuchtverein ausgestellt wurden.
Warum halten wir das für so wichtig?
Es gibt zwei wesentliche Gründe dafür, dass wir VDH-Papiere (für in Deutschland gezüchtete Hunde) oder VDH-anerkannte Papiere (für ausländische Hunde) für unerlässlich halten:

1. Der Hundehandel ist für die Hunde, ihre Besitzer und die gesamten Rassen die schlimmste Geißel. Die »Produktion« von Welpen in Wurfanstalten, die unablässige Ausnutzung der Mutterhündinnen bis zu deren totaler Erschöpfung, das Nichtbeachten der hygienischen Mindestvoraussetzungen, das Fehlen an Sozialisation der Welpen, die viel zu frühe Trennung der Welpen von Mutter und Geschwistern führt zu unsagbarem Unglück bei den betroffenen Hunden und in aller Regel auch bei den Käufern solcher Welpen, die in vielen Fällen ihr Leben lang (das oft nur kurz währt) krank und häufig unfähig zur Bindung an den Menschen sind.

Leider besteht zwischen den Hundehändlern und den Züchtern, die sich nicht den Vorschriften des VDH unterstellen (»Schwarzzüchter«), eine oft enge Verbindung. So kaufen manche solcher Züchter Welpen vom Hundehändler zu, um ihre vielleicht tatsächlich vorhandenen Würfe »aufzustocken«. Dass dies in betrügerischer Absicht geschieht, ist klar: Der Welpenkäufer kann im Nachhinein nicht mehr feststellen, wer die Vorfahren seines Hundes, ja nicht einmal, wer seine Mutter ist. Stellt er das später fest und bemüht sich, etwas über den Hintergrund seines Hundes in Erfahrung zu bringen, so wird er oft merken, dass ihm sein »Züchter« alle notwendigen Informationen verweigert. So wird in vielen Fällen der Kontakt der Welpenkäufer untereinander peinlich vermieden, damit diese nicht gemeinsam gegen den Züchter vorgehen können.

Dem kommerziellen Hundehandel muss - vor allem zum Wohl unserer Hunde und aus tierschützerischen Gründen - mit allen Kräften Einhalt geboten werden!

2. Solche Zuchten, in denen ohne erkennbare betrügerische Absicht, aber auch ohne irgendwelche Einsichten in die Bedingungen und Notwendigkeiten der Zucht einfach Hunde vermehrt werden (sonst würden sich die »Züchter« ja nicht den am Tierschutzgesetz orientierten, strengen Zuchtbestimmungen der VDH-Zuchtvereine entziehen), schaden ebenfalls dem Wohl unserer Rassen. Das hängt mit dem Prinzip der Hundezucht zusammen. Zucht heißt nicht blindes, unkontrolliertes Hundevermehren, egal ob aus emotionalen oder wirtschaftlichen Gründen. Die Reinzucht einer Rasse besteht ja gerade darin, dass über viele Generationen hinweg immer nur Hunde mit robuster Gesundheit und mit den für die Rasse erwünschten Eigenschaften ausgewählt und zur Zucht verwendet werden. Die verwendeten Linien und ihre Eigenschaften, die Gesundheitswerte und die Prüfungsergebnisse aller Ahnen und Nachkommen müssen selbstverständlich lückenlos dokumentiert sein, damit eine positive Wirkung der Zucht auf die Rasse überhaupt möglich ist. Kein Tier, das den Zuchtbestimmungen nicht entspricht, darf zur Zucht zugelassen werden.
~ Nur VDH-Papiere bieten Gewähr dafür, dass die in ihnen dokumentierte Abstammung für den Hund auch den Tatsachen entspricht, da die zuchtbuchführende Stelle eine unabhängige Instanz ist. Viele andere »Zuchtvereine« geben Blankoformulare aus, die vom Züchter selbst nach seinen Wünschen ausgefüllt werden. Da findet man dann Angaben über Elterntiere, die zum Zeitpunkt des Deckens nicht mehr lebten, oder ein bekannter Rüde taucht plötzlich als Muttertier auf. Wer sicher sein möchte, dass die in der Ahnentafel seines Hundes aufgeführten Vorfahren auch tatsächlich die Vorfahren seines Hundes sind, muss einen Hund von einem VDH-Züchter erwerben. Da die Zuchtbücher der VDH-Retrieververeine geschlossen sind, ist es nicht gestattet, andere Rassen, die unter Umständen bei Retrievern unerwünschte Eigenschaften einbringen, einzukreuzen (z. B. können bei Welpen aus einer Paarung von blondem Hovawart und Golden Retriever unerwünschte Schärfe und Aggression auftreten; diese Welpen sind aber vom Welpenkäufer u. U. nicht als Rassemischlinge zu identifizieren).
~ Die dem VDH angeschlossenen Zuchtvereine kontrollieren ihre Züchter und deren Zuchtstätten. Die Züchter müssen Sachkenntnis medizinischer und allgemein kynologischer Art nachweisen; sie müssen auch nachweisen, dass sie in der Lage sind, für eine optimale Entwicklung und vor allem Prägung und Sozialisierung der Welpen zu sorgen, solange diese noch bei der Mutterhündin sind. Die Zuchtstätten müssen nicht nur den gesetzlichen Bestimmungen genügen, sondern es werden hohe Ansprüche an Platz und Ausstattung gestellt. Jeder Zwinger wird vor seiner Zulassung kontrolliert. Der Züchter ist verpflichtet, seinen Welpenkäufern alle verfügbaren Informationen über den Welpen weiterzugeben; er wird sich darüber hinaus weiter selbst verpflichten, »seine« Welpenkäufer während des gesamten Lebens der von ihm gezüchteten Hunde mit Rat und Tat zu unterstützen.
~ Die dem VDH angeschlossenen Zuchtvereine sind verpflichtet, ihren Züchtern bestimmte Mindestauflagen zu machen bezüglich der für eine Zuchtzulassung notwendigen gesundheitlichen Untersuchungen ihrer Zuchttiere. Im DRC bedeutet das, dass der Hund an Hüftgelenken und Ellbogen geröntgt wird und dass diese Röntgenaufnahmen durch einen hierfür vom Verein bestellten Gutachter beurteilt und klassifiziert werden. Es kommt häufig vor, dass der Röntgen-Tierarzt selbst eine vom
Gutachter abweichende Einschätzung abgibt, wodurch eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse nicht möglich ist. Nur begutachtete Ergebnisse sind vergleichbar und damit auch aussagefähig.
~ Zusätzlich zu Hüftgelenken und Ellbogen müssen Zuchttiere jährlich auf erbliche Augenkrankheiten untersucht werden.
~ Speziell für die Retrieverzucht gilt: die VDH-Vereine verlangen von ihren Zuchttieren einen Wesenstest. Es soll gewährleistet sein, dass nur sichere, unaggressive, freundliche, schussfeste Retriever mit dem typischen Wesen in die Zucht gelangen. Die meisten derjenigen Retriever, mit denen außerhalb des VDHs gezüchtet wird, waren selbst - oder ihre Vorfahren - Hunde mit VDH-Papieren, die jedoch die Zuchtzulassung aus Gesundheits- oder Wesensgründen nicht erhalten konnten. Wenn mit solchen Hunden dennoch gezüchtet wird, ist dies für die Rasse selbstverständlich von Schaden, da die Gefahr des Verlusts rassetypischer Eigenschaften groß ist. Dies zeigt sich leider immer häufiger in Berichten über aggressive, sogar dem Menschen gegenüber bissige und unerziehbare Retriever - sehr zum Schaden des Ansehens unserer Retrieverrassen.

ACHTUNG:
DRC E. V. IST NICHT GLEICH DRC E. V.!

Ein anderer Verein, der nicht wie der Deutsche Retriever Club VDH-Mitglied ist, der "Deutsche Rassehundeclub" firmiert unter derselben Abkürzung.
Dies führt leider immer wieder zu Fehlinformationen und Enttäuschungen bei den Welpenkäufern.

Achten Sie daher unbedingt auf die
Bestätigung der VDH/FCI-Mitgliedschaft!